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Wie man seine Frau (zum Segeln) verführt

Segeln ohne Geld: Mastrutscher

Apr• 14•16

Die Sonne scheint und es ist frühlingshaft warm. Ich steige über die Reling an Deck von Néfertiti, gehe zurück zum Cockpit und lege den Rucksack auf die Bank. Schlüssel aus der Tasche nesteln und den Niedergang aufschließen. Erst einmal tief ausatmen. Ist es schön hier zu sein!

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Noch mal einen auf die Mütze?

Mrz• 08•16

Ich wache in aller Frühe auf. Schiebe das Luk auf. Naja. Grau in verschiedenen Schattierungen. Tolles Wetter geht anders. Der Wetterbericht kündigt Schauerböen an. Sonst um 5 Bft. Ich beschließe heute nur bis km 21 zu fahren. Und abzuwarten. Wenn das Wetter morgen besser werden sollte, biege ich hinter Brunsbüttel rechts ab, sonst links. Aber im Moment sieht der Trend eher schlecht aus. Schnell noch einen Tee machen, der in die neue Thermoskanne kommt. (Man kann sich auch mit der neuen Kanne noch den Mund verbrennen ;) )

Néfertiti im NOK

Grün und grün und blau

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Alleine

Mrz• 04•16

Am nächsten Morgen bringe ich Ima zum Bus. Wir haben beide einen Kloß im Hals.
„Alle einsteigen, bitte!“ Ima gibt mir einen letzten Kuss, löst sich aus der Umarmung und steigt ein. Langsam rollt der Bus über den Platz auf die Straße hinaus. Ein letztes Winken, dann bin ich plötzlich alleine…

Néfertiti im NOK,

Im NOK

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Des Tankwarts Sorgen

Feb• 29•16

Am nächsten Morgen herrscht grauer Himmel. Eine leichte Brise weht aus Ost. Wir sind früh auf den Beinen und nutzen den Tag. Ima setzt Teewasser auf. Ich gehe Ankerauf, wuchte den schweren Anker an Deck. Die Maschine läuft im Leerlauf. Sandgrund: Sauberer Anker! Ich lasche ihn fest und begebe mich zurück ins Cockpit. Verstelle den Schraubenhebel auf langsam vorwärts. Néfertiti nimmt Fahrt auf.

Wieder unterwegs

Los, los

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Halmø, die verbotene Frucht?

Feb• 26•16

Pfffft! Quiiietsch! Pfffft! Die Luftpumpe stöhnt. (Ich auch) Immer schneller pumpe ich, das Ventil zischt. Pffft! Quietsch! Schnell den Schlauch ab. Das Ventil schließt. Richtig prall fühlt sich die Luftkammer nicht an. So viel zum Thema Marine-Qualität.

Spiegelglattes Wasser

Der Wetterbericht irrte nicht…

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Im Regattafeld

Feb• 22•16

Wir sind schon früh wach. Ich stehe am Kartentisch und stecke Distanzen ab. Bis Halmø ist es nicht weit. Wir könnten durch den Svendborgsund segeln oder an Rudkøbing vorbei. Ima ist in der Pantry zugange. Unabsichtlich stößt sie mich an und der Zirkel verrutscht …

Ima, Waldweg, Thuro

Abendspaziergang auf Thuro

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Endlich Delphine

Feb• 19•16

Am nächsten Morgen herrscht strahlender Sonnenschein. Auch an Bord. Und Flaute. Das heißt: Ein ganz leichter Wind aus Südost.Vi8elleicht sollte ich Ankerauf gehen, ohne Ima zu wecken? Ich hole den Anker so leise wie möglich auf. (Ein hoffnungsloses Unterfangen. Immer wieder poltert die Kette an Deck oder rasselt an der Klüse!) Schließlich lasche ich den Anker an Deck fest und rolle die Genua aus. Bringe die Selbststeuerung auf Kurs und setze das Groß. Als ich schließlich wieder im Cockpit sitze und einen Blick in die Kajüte riskiere, schaut Ima von ihrer Koje zu mir herauf…

Sonnenaufgang bei Omø

Morgenstund

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Nur kein Seemann oder doch schon ein Idiot?

Feb• 16•16

Hinter uns schließt sich die Klappbrücke Guldborgs wieder. Die Sonne scheint von einem blauen Himmel. 3-4 Windstärken sind angesagt. Néfertiti gleitet durch das kaum bewegte Wasser Richtung Großer Belt. Der Südost weht mit zwei Windstärken. Rund Fyn habe ich mir gestern abgeschminkt. Noch drei, vier  Tage, dann muss Ima nach Hause, sich auf den ersten Rohschnitt vorbereiten.

Néfertiti hat ihre braunen Schwingen ausgebreitet. Ich rigge den Bullenstander und den improvisierten Spibaum. Eine andere Yacht hat vor uns die Brücke passiert. Segelsetzen dauert drüben länger (Wir haben das Groß stehen gelassen und den Kegel gesetzt, als wir durch die Brücke motort sind.) so dass wir einen kleinen Vorsprung heraus segeln, bevor die anderen wieder auf Kurs sind. Schmetterling segeln. Aber die anderen haben irgendwann doch noch ihren Spinnaker gesetzt und holen uns ganz gemächlich wieder ein. Winken. Weit voraus nähert sich ein Motorboot. Bei Ledas Grund ändert es dem breiten Fahrwasser folgend den Kurs.

Ich schenke mir einen Tee ein und genieße das gemächliche Segeln. Wir haben so gerade Steuerwirkung. Ima sichtet Filmmaterial in der Kajüte. Das Motorboot ist inzwischen auf 300 m heran und hält genau auf uns zu. Mein Blick schweift über die Landschaft. Dieses Fleckchen hier hat uns mit Dänemark ausgesöhnt. Als mein Blick wieder nach vorne geht, erstarre ich vor Schreck. Das Motorboot ist jetzt auf 50 m heran und rast mit Full Speed genau auf uns zu.  Und Néfertiti liegt fast bekalmt…

Brückenöffnung

Wir nehmen das Groß nicht extra herunter, um durch die Brücke zu fahren.

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Segeln ohne Geld: Überraschende Wende

Feb• 15•16

Ima und ich sitzen in der Küche. Ich werfe den Pfannkuchen in die Luft, er dreht sich nicht ganz und landet halb zusammengeklappt in der Pfanne. Mit der Gabel versuche ich zu retten, was zu retten ist und mache es eigentlich nur schlimmer.

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Beginnende Heilung

Feb• 12•16

Am nächsten Morgen herrscht blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Ganz im Gegensatz zu meinem inneren Befinden steht kaum eine Wolke am Himmel. Néfertiti liegt unbewegt an ihrer Ankerkette. Das Ufer strahlt eine Lieblichkeit aus, der sich auch ein niedergeschlagener Skipper nicht entziehen kann. Das Licht auf dem Wasser und im grünen Laub. Wir haben einen wunderschönen Platz gefunden. Ich setze mich ins Cockpit und lasse den Zauber der Umgebung auf mich wirken …

Segelboot Néfertiti vom Bugkorb aus fotografiert

Vor Anker im Guldborgsund

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