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Wie man sein Frau (zum Segeln) verführt

Fredericia: Militante Ampelmännchen

Dez• 13•17

Am nächsten Morgen herrscht schönster Segelwind. West um vier. Allerdings ist es herbstlich frisch. Alle Scheiben sind beschlagen. Ich mache klar Schiff. Leere ein Fach im Schrank und auch ein Schwalbennest für David, damit er seine Sachen unterbringen kann. Putze und striegele Néfertiti, bis alles gemütlich blitzt und blinkt. Dann schrubbe ich das Deck. Von René und Marlies habe ich den Tipp, dafür den Morgentau zu nutzen. So hat auch der Herbst etwas Gutes, denn der herbstliche Tau hat sich überall an Deck niedergeschlagen ;)

Rotes Ampelmännchen in Fredericia (Dänemark)

So steht man in Fredericia …

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Engelchen und Teufelchen

Dez• 05•17

Als ich morgens aufwache, herrscht strahlender Sonnenschein… und herrlicher Segelwind! Drei Windstärken. Engelchen und Teufelchen liegen sofort im Clinch.
„Los, los! Man lässt keinen guten Segelwind ungenutzt verstreichen!“
„Ach nee. Du möchtest doch gerne Endelave kennenlernen.“ Die Luft ist zwar herbstlich frisch, aber die Sonne wärmt. Sicher ist es schön durch das Örtchen zu schlendern.
„Nachmittags soll Flaute herrschen!“
„Aber Endelave ist so schön.“
„Das Segeln wird auch schön sein. Um nicht zu sagen: Großartig!“

Schlauchboot am Landeplatz

Dinghy in Endelave

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Revanche oder: Wie ich die Eisbeere fast versägt hätte

Nov• 30•17

Ich bin auch heute früh auf den Beinen. Telefoniere mit Ima. Sie ist entsetzt, dass ich die Batterie zurück geben will und mir erst in Deutschland eine neue kaufen.
„Mit nur einer schwächelnden Batterie solltest du bitte nirgends hin segeln. Behalte die zweite, auch wenn sie nicht so funktioniert, wie du dir das vorstellst!“ Néfertiti hat zwei Batterien.
Ich verspreche Ima nichts, aber komme ins Grübeln. Den Motor nicht starten zu können, weil die Nacht über das Ankerlicht die eine Batterie leer gelutscht hat… Zudem werde ich bald David an Bord haben, für den ich verantwortlich bin…

Genaker segeln

Ich liebe dieses Leichtwindsegeln… eigentlich

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Von der Eisbeere versägt

Nov• 27•17

Ich wache früh auf, strecke den Kopf zum Luk hinaus. Der Wind hat auf Nordwest gedreht. Es ist kalt. Die Luft riecht nach Herbst. Ich ziehe den warmen Pullover an, koche einen Tee für später und steige den Niedergang hoch an Deck. (Übrigens immer mit Schwimmweste und Lifeline, auch auf so einfachen Etappen wie heute) Die Eisbeere wird uns unterwegs einholen. Vielleicht können wir dann gegenseitig Fotos unter Segeln machen…

Schauspiel am Himmel

Unter Genaker läuft es ganz gut

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Ebeltoft oder: Die Uhr tickt

Nov• 22•17

Trotz der langen Nacht bin ich am nächsten Morgen früh auf den Beinen. Ich pumpe das Dingi auf und rudere an Land. Die gestrige Hochstimmung schwingt immer noch in mir weiter. Ebeltoft, das bedeutet anheimelnde mittelalterliche anmutende Straßen, Kopfsteinpflaster und Fachwerk. Menschen scheint es hier nicht zu geben. Jedenfalls nicht um diese Zeit. Schließlich begegnet mir doch ein eiliger Frühaufsteher. Ich frage ihn nach einem Café. Er bleibt stehen und überlegt.

Ebeltoft Stadtansicht

Noch keiner unterwegs

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Nachtsegeln nach Ebeltoft

Nov• 19•17

Noch hebt sich die Silhouette der Küstenlinie schwarz vor dem etwas helleren Himmel ab. Ich stelle das Ruder fest und schalte die Positionslichter ein, um schnell wieder an die Pinne zurück zu kehren. Halber Wind. Néfertiti schäumt durch die See und nimmt auch die höheren Wellen mit einer Leichtigkeit, die mich in eine stille Form von Ekstase versetzt. So segeln wir in die Nacht.

Nachtsegeln, Sonnenuntergang

Wir segeln in die Nacht hinein

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Just married

Nov• 15•17
Ima und Klaus und Hochzeitsgäste

Fahrtenseglers Glück

Der gerissene Genaker

Aug• 17•17

Morgens. Naja. Vormittags. Uwe von der Perithia und ich stehen auf dem Steg. Uwe schaut zum Himmel hinauf:
„Was ist nur mit dem Wetter passiert?“ Ich gucke ihn fragend an. Er sagt:
„Der Wind ist weg und die Sonne auch! Es waren drei bis vier Windstärken vorhergesagt.“
„Wir sind in der Windabdeckung Anholts.“ Uwe schüttelt den Kopf:

Meer, Wellen, Hohe See

Wogen

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Anholt: Treffpunkt der späten Langfahrtsegler

Aug• 14•17

Am nächsten Morgen setze ich mich in Ermangelung eines geöffneten Cafés in aller Frühe auf den Balkon des Seglerheims. Habe mir dort in der Küche einen Muckefuck gemacht und lasse meinen Blick über den Hafen schweifen. Es liegen nur noch eine Handvoll Boote hier.

Wanderung Anholt

Unterwegs auf der Insel

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Begegnungen: Das Salz des Fahrtensegelns

Aug• 09•17

Lucky nimmt meine Leinen an.
„Ich wollte gerade zum Joggen los, als ich Néfertiti reinkommen sah.“ Jung,
gut aussehend, sympathisch. Sie würden nachher frühstücken. Ich sei herzlich eingeladen, wenn ich nicht zu müde sei.
„Gerne.“
„Ich gehe vorher nur Joggen.“

Strand auf Anholt

Anholts Hafenstrand

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