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Endlich auf Langfahrt

Im Mariagerfjord

Jan• 18•17

Kaum sind wir an der Muringboje fest, macht sich ein Gefühl breit, stärker als alles andere:

Ankerplatz Mariagerfjord bei Sturm

Kein Wetter für gemütliches Segeln

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Zum Mariagerfjord

Jan• 16•17

Ima sitzt im Ölzeug an der Pinne und wartet auf mein Kommando. In den Böen faucht der Wind laut in den Wanten. Wir werden diesen Ankerplatz verlassen. Zur Mündung des Mariager Fjordes. Da sollten wir besser geschützt liegen. Vor allem wenn der Wind dreht. Zumindest hier unter Landschutz fühlt sich der Wind handig an. Aber ohne das dazugehörige Wellenbild verschätzt man sich leicht. Ich weise Ima ein:
„Da ist ein Stellnetz.“ Sie folgt mit den Augen meinem ausgestreckten Arm.
„Ja.“
„Und da.“ Sie nickt.
„Wenn der Anker frei ist, läufst du im rechtem Winkel von der Küste weg. 360° Grad.“ Das wäre auch unser Notfallkurs gewesen, wenn wir in der Nacht hätten ankerauf gehen müssen. Im Dunkeln sind die Stellnetze ja beinahe unsichtbar…
„Okay.“

Sturmwolke

Bescheidenes Wetter

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Im Reich der Stellnetze

Jan• 14•17

Frühmorgens werde ich wach, dabei hat sich Ima sogar die Toilette verkniffen, um mich nicht zu wecken. Habe nur ein paar Stunden geschlafen, aber fühle mich frisch. Noch ist alles ruhig. Ohne lange zu fackeln schlüpfe ich in mein Ölzeug. Die neue Batterie muss wohl erst einmal richtig aufgeladen werden. Immerhin hat sie die Nacht durchgeleuchtet. Wir gehen ankerauf.

Stellnetze im Kattegat

Stellnetze

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Wie ein König

Jan• 12•17

Die See atmet ruhig. Sanft hebt und senkt sie Néfertiti, die unter Genaker gemächlich durch das Wasser zieht. Zwei Knoten. Noch zehn Stunden bis Grenaa … Es macht mir nichts aus. Ich fühle mich wohl. Ima ist bemüht, sich als Nicht-Weichei zu beweisen, als Salzbuckel, der in diesen nördlichen Gewässern bestehen kann. Sie macht keine einzige Bemerkung, schielt nicht einmal zur Logge.

Leichtwindsegeln

Leichtwind

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Einkaufen oder: Der Plan

Jan• 11•17

Einkaufen. Einkaufen. Einkaufen. Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Hier ist alles zu bekommen. Auch eine neue Batterie. Ima hat immer noch Schmerzen und geht endlich zum Arzt. Er ist selbst Segler und Ima hat gleich bei ihm einen Stein im Brett. Er bestätigt unsere Diagnose. Prellung. Kein Bänderriss und kein Bruch. Gottseidank. Aber Prellungen sind schmerzhaft und langwierig…

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Starkwind nach Aarhus

Jan• 10•17

Als wir wieder unter Segeln sind, halten wir erst einmal im rechten Winkel von der Küste ab, um nicht versehentlich doch noch das Riff zu finden, das nördlich von uns lauert. Bis zur 6 m Linie, dann können wir problemlos nach Norden drehen auf die Untiefentonne zu. Mein Blick folgt der Ahoi Marie. Aber ich sehe in weiter Ferne zwei Segel, die es sein könnten… In Gedanken wünsche ich beiden Booten eine gute Fahrt. Und da ich schon mal dabei bin, auch allen anderen, die irgendwo auf der Welt unterwegs sind.

SY Néfertiti: Segeln im Starkwind nach Aarhus

Starkwindsegeln nach Aarhus

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Zwei Seebären

Jan• 08•17

Am nächsten Morgen sind wir wieder früh auf den Beinen. Dabei hat kein Wecker geklingelt.
„Lass uns zum Nordstrand segeln. Ich möchte nach den Steinen schauen…“ Ich bin einverstanden. Später können wir dann weiter nach Aarhus segeln.

Segelboot Johnson 23

Zwei Seebären

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Nordby

Jan• 06•17

Am nächsten Morgen herrscht Nordwind. Schauerböen sind angesagt. Bei der Windrichtung bietet die Nordspitze Samsøs kaum Schutz. Also bleibt Néfertiti im Naturhafen der Wikinger und wir ziehen die Wanderstiefel an. Naja. Das, was ich die Ägyptischen Wanderstiefel nenne. Croqs. Das klingt vielleicht etwas despektierlich, ist aber gar nicht so gemeint. Es sind die meist getragenen „Schuhe“ dieses Törns. Leicht, luftig, rutschfest und schnellstens wieder trocken. Ideal für alle Aktionen bei denen irgendwie ein Dinghy im Spiel ist. Ima hat ihre auch bei unserer ersten Mehrtageswanderung mit Rucksack getragen. Daher der Name. Ich trage sie längst auch bei jeder Gelegenheit… Heute wollen wir nach Nordby wandern.

Möwe im Stavnsfjord

Besuch im Stavns Fjord

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Samsø

Jan• 04•17

Ich lasse die Ruder hängen. Der Ostwind dreht das Schlauchboot quer und schiebt uns mit erstaunlicher Geschwindigkeit vor sich her, tiefer in den Stavns Fjord hinein. Ich zücke das GPS Handy:
„Da vorne muss der Wikingerkanal sein.“ Zu sehen ist nicht wirklich etwas. Oder doch. Ein Einschnitt in der Baumgruppe weit hinter dem Ufer.

Ruderpartie im Stavns Fjord

Stavns Fjord

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Geiler Mann

Jan• 01•17

Handiges Wetter ist angesagt. Böen bis Fünf. Südwest, in der Nacht westdrehend. Wir wollen in der weit geschwungenen Bucht nördlich des Stavns Fjordes ankern. Nur ein kurzer Schlag, aber vorher gehen wir einkaufen.

unter braunen Segeln

Unter Segeln

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