Fahrtenseglers-Glück.de

Segeln als Digitale Nomaden

Epilog

Apr• 21•15

Abends rufe ich Volker an. Ich erreiche ihn mit dem ersten Versuch.

„Mensch Klaus, ich versuche seit Tagen Dich zu erreichen! Wir haben das Boot schon heute überführt.“
Ich weiß nicht recht, was ich darauf sagen soll. Ich habe fünf Tage meines wertvollen Urlaubs verschenkt, um ein in einem Nebensatz gegebenes Wort zu halten, dass der andere gar nicht einlösen wollte …
„Klaus, bist du noch dran?“
„Ja.“
„Was ist?“ …

♦♦♦

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7 Comments

  1. Sebastian sagt:

    Hach, das ist ja ärgerlich. Ich hoffe du konntest die letzten Urlaubstage trotzdem noch genießen – vielleicht noch mal segeln?
    Von mir vielen Dank für den Törnbericht. Auch wenn meine „Winterpause“ ehr kurz ausgefallen ist, hat es in der Segelarmen Zeit sehr gut getan dir auf deiner Reise „über die Schulter zu schauen“. Es ist immer wieder schön deinen Blog zu lesen. :)
    DANKE!

  2. Lucky sagt:

    Das darf ja wohl nicht wahr sein. Mal ehrlich, was für ein Pansen ist das denn?

  3. Carsten sagt:

    Oh Klaus, das tut mir sehr leid!

    Ich habe Deine Blogeinträge verschlungen und werde jetzt einfach auf die nächsten warten müssen!

    Danke und lieben Gruß an Deine Wüstenblume.

    Carsten

  4. Bertram sagt:

    Lieber Klaus, die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube…
    Dir wünsche ich einen schönen•*“*⛵¸.•*“*-Sommer!

  5. Klaus Klaus sagt:

    Ihr Lieben,

    vielen, vielen Dank für Euer Mitgefühl. Und schön, dass ihr mit so viel Anteilnahne hier im Blog mitgesegelt seid! :)

    Ich glaube, ich muss Volker in Schutz nehmen. Wenn man Hilfe braucht ist er immer da. Das hat er mehr als einmal bewiesen. Ich persönlich habe die Sache unter „Dumm gelaufen“ abgeheftet.

    Versetzt Euch mal in seine Lage: Das neue Boot wartet auf die Überführung. Die Sonne scheint. Der Voreigner sagt: „Ich bin in Hamburg und helfe Dir das Boot zu überführen, aber ich kann nur am 23ten.“ Klaus ist irgendwo in der Ostsee oder Nordsee und meldet sich nicht. (So sah das für ihn aus) Er versuchte tagelang mich anzurufen … Hand aufs Herz. Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass er das Angebot des Voreigners angenommen hat. Obwohl das für mich unglücklich war. Dirk hatte es in seinem Kommentar ja schon vorausgesehen. Das war einfach Pech.

    Danach hatte ich übrigens keine Lust noch einmal die Elbe abwärts und nach zwei Tagen wieder aufwärts zu segeln. Wenn ich segele zieht es mich doch mehr zu den fernen Gestaden, den noch unbekannten Ecken… und irgendwie war die Fahrt zu Ende. Habe also lieber ein paar Landtage verurlaubt … Lange geschlafen … Zeit in Cafés verlümmelt … und Volkers neues Boot bewundert ;)

    Alles Liebe
    Klaus

  6. Susanne sagt:

    Hallo Klaus,

    der Umstand, dass deine Hilfe nicht mehr benötigt wurde, war ganz sicher frustrierend. Als Segler kann man das so gut nachvollziehen. Du hast dafür dann andere schöne Dinge an Land getan und es dir gemütlich gemacht. Ist doch auch schön. Alles hat seinen Sinn. Alles Gute für den nächsten Törn.

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Klaus Klaus sagt:

      Liebe Susanne,
      genau so war es. Ich finde Deine Sichtweise gut. Wir versuchen auch immer das Beste aus einer Situation zu machen. Nicht immer, aber meist gelingt das ganz gut. Ansonsten versaut man sich nur selbst die fünf immerhin freien Tage…
      Liebe Grüße :)
      Klaus

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