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Segeln als Digitale Nomaden

Tipp: Segeln & Kochen

Feb• 10•13

In meinem Blog soll es ja nicht nur um die Erlebnisse beim Segeln gehen. Ich wollte im Blog auch Tipps geben: Heute zum Thema Kochen an Bord. Wenn Du alternative Ideen und Tipps zum Kochen unter Segeln hast, würde ich mich über deinen Kommentar freuen…

Iman und ich kochen gerne beim Segeln. Auch auf einem Tagestörn.
Lässt der Seegang es zu, warten wir nicht, bis wir einen Hafen oder Ankerplatz erreicht haben. Wir kochen, wenn der Hunger kommt.
Es ist toll  etwas leckeres, heißes beim Segeln zu sich zu nehmen. Jede warme Malzeit fühlt sich auf See an, wie ein kleines Fest.
Manchmal auch wie ein großes ;).

An Bord der Néfertiti gibt es selten Dosenfutter (Iman ist da wählerischer als ich).
Meist hat einer von uns beiden Lust zu kochen und sei es nur, weil der andere das letzte Mal gekocht hat.
Wenn ich koche,  übernimmt Iman das Segeln und umgekehrt.

Nachdem uns einmal das Gas in schwieriger Situation ausgegangen ist( Hier geht es zum Artikel ), würde ich immer empfehlen, einen kleinen Camping-Gaskocher in Reserve zu halten. Nur für den Fall der Fälle.
Um herauszufinden, wieviel Gas noch übrig ist, könnte man die Gasflasche auch wiegen… Aber wer macht das schon?

In dem Zusammenhang Segeln & Kochen möchte ich euch ein Kochutensil ans Herz legen, dass ich heiß und innig liebe: Unseren Dampfkochtopf. Kurze Garzeiten und nichts kann überschwappen, wenn Néfertiti mal in einer Welle bocken sollte… Iman ihrerseits guckt gerne in die Töpfe und das ist beim Dampfkochtopf schwierig.
Wie haltet ihr das mit dem Kochen?

♦♦♦

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12 Comments

  1. Wolfgang sagt:

    Moin Klaus,

    seitdem mir das erste Mal abends nach einem anstzrengenden Segeltag das Gas ausgegangen ist, als die sehnsüchtig erwarteten Bratkartoffel halbgar in der Pfanne lagen, habe ich es mir angewöhnt, immer eine kleine 1kg. Gasflasche als Reserve im Schiff zu haben……das wird das Kochen gleich viel stressfreier.

    Lese Deine Berichte übrigens sehr gerne.

    Liebe Grüße an Dich und Dein Segelweib,
    Wolfgang

  2. MAGELLAN sagt:

    Moin Klaus, Moin Wolfgang,

    kochen gehört eindeutig zum Segeln dazu ! Unsere Segelcrew kocht grundsätzlich Abends an Bord, was wir als „social event“ nicht missen möchten.

    Na klar gibt es an Land gegen Ende unserer Törn ein Captains Dinner und wenn wir wirklich mal keine Lust haben….dann hilft auch ein Döner oder Poelser weiter.

    LG – Frank

  3. hans sagt:

    hi klaus und forum,
    grundsätzlich schliesse ich mich den aussagen magellan`s
    an! wichtig, ist die erwähnte ,kameradschaftliche gemeinschaft beim gemeinsamen Lunch.( „WIR „sind eine MANNSCHAFT !!!“ GEMEINSAM sind wir stark!“) bei „gelöster stimmung“ kann die führung eines schiffes auch,aufkommende probleme an mensch u. schiff erhören und evtl. allein oder gemeinsam,klären.
    ein ordentliches frühstück(speck/eier)muss aber auch sein!
    der tag ist lang!“… ein voller magen hält leib und seele zusammen!“… beim Tagwerk nicht „kleckern sondern
    klotzen!“
    morgens für den tag, heisse getränke/suppe in thermoskannen
    abfüllen. in verantwortung: der eingeteilte smutje!!!
    zur ausstattung: jeder so wie er kann und möchte!“
    ich selbst habe schon vor jahren die gasanlage ausgebaut.
    (ständige sicherheitsprüfungen/kosten und explosionsgefahr).
    ich habe einen zweiflammigen spirituskocher und bin zufrieden.

    liebe grüsse hans

    ps: klaus,ich bin samstag gegen 1400 an bord.

  4. Klaus Klaus sagt:

    Moin Männer,

    ich habe im Segeln-Forum eine kleine Umfrage gestartet und es sieht so aus, als würde an Bord deutlich besser gegessen, als man immer denkt … Auch wenn erwartungsgemäß viele erst im Hafen oder am Ankerplatz die Töpfe hervorkramen…

    Liebe Grüße
    Klaus

    P.S. Hans, danke Dir, ich würde gerne am Samstag vorbeischauen, aber ich kann es noch nicht fest zusagen, denn am Abend vorher kommt mein „Segelweib“ ;) zurück und ich vermute, dass sie Trost braucht …
    Wenn Dir das zu vage ist, klingel vorher kurz mal durch.
    Liebe Grüße
    Klaus

  5. Wolf sagt:

    Kochen auf See war bei uns die letzten Jahre nie ein Problem, weil wir immer einen Kat oder Tri gechartert haben. Wir kochen meistens selber (ok, das heißt bei uns meine Frau), weil wir gerne in Buchten ankern (im Mittelmeer, mit Schwimmen, Schnorcheln oder Inselwanderung …). Auf den Charterbooten sind nur normale Töpfe, aber manchmal haben wir auch schon den kleinen Dampfkochtopf aus unserem Wohnmobil mitgenommen. Der ist wirklich klasse, verkürzt die Kochzeiten enorm.

    Gruß von Wolf

    • Klaus Klaus sagt:

      Lieber Wolf,

      Der Dampfkochtopf ist auch mein liebstes … nein halt: Mein zweitliebstes Kochutensil. Ganz knapp hinter der Thermoskanne. ;)

      Liebe Grüße
      Klaus

  6. Michael sagt:

    Wir hatten für 3 Jahre nur eine Flamme (natürlich eine kleine…) weil die zweite defekt war. Da sind wir drauf gekommen, die gute alte Kochkiste in Gestalt des Schlafsacks / Bettzeug zu aktivieren. Reis gelingt nirgends besser, und auch für andere Speisen sehr gut zum nachgaren und/oder warmhalten zu verwenden.

    Herzliche Grüße von 22Fuß,

    Michael

    • Klaus Klaus sagt:

      Hi Michael,
      Danke für den guten Tipp. Ich habe dergleichen noch nicht ausprobiert, aber klingt ganz gut … solange das Reiswasser nicht in den Schlafsack schwappt. Aber vielleicht mit dem verschlossenen Dampfkochtopf… Da schwappt nichts raus! Welche Kochutensilien habt ihr denn verwendet?

      Liebe Grüße :)
      Klaus

  7. Moin
    Das Gasmangelproblem hatte ich früher auf dem Boot meiner Seglerjugend oft,wie soll es auch anders sein auf einem „sozialistisch“verwaltetem und genutztem Boot(BRD 80er Jahre) und das Vorhandensein einer Truma-Gasheizung hat das nicht gerade verbessert.Mittlerweile bevorzuge ich Petroleum da kann man mehr Heizwert auf kleinerem Raum unterbringen.

    • Klaus Klaus sagt:

      Die kleine Gasflasche (5kg) bringt uns sicher durch den Sommerurlaub (wenn man so schlau war, sie im Frühjahr zu füllen ;) ) Das reicht uns alle Male.

      Petroleum hätte ich aus Sicherheitsgründen bevorzugt, aber Gas war eingebaut und Ima hat sich sehr Gas zum Kochen gewünscht. Wir sind sind im Umgang mit dem Gas sehr gewissenhaft. Jedes (!) Mal wird der Haupthahn geschlossen, wenn die Flamme erlischt.
      Liebe Grüße
      Klaus

  8. Joachim sagt:

    Moin Klaus,

    kochen gehört für unsere Crew zu den vielen Highlights an Bord. Wir handhaben es auch so, dass wir uns abwechseln – so kommt jeder einmal in den Genuss. Mit der Zeit wurden wir auch immer besser. Selbstverständlich darf auch der Schnellkochtopf nicht fehlen – eine wahre Hilfe.
    Liebe Grüße

    Joachim

    • Klaus Klaus sagt:

      Ja irgendwie sind die Mahlzeiten immer ein Höhepunkt und sei es auch nur der kleine Snack zwischendurch. Am besten finde ich es, wenn man auch abwechselnd Lust hat zu kochen… Funktioniert aber nicht immer. Zumindest bei uns. Dann bleibt die Küche auch mal kalt. Oder einer erbarmt sich. Wie im echten Leben auch…
      Liebe Grüße
      Klaus

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