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Segeln als Digitale Nomaden

Vom Zuckerschlecken einen Segelblog zu schreiben

Dez• 03•13

Ich bin heute früh aufgestanden und habe mir eine Thermoskanne Tee bereitet. dabei mußte ich an Iman denken. Sie besucht eine Freundin im sonnigen Spanien. Ich will die Zeit nutzen, um am Segelblog zu arbeiten. Ein paar Blog Artikel auf Vorrat zu schreiben. Auch in den besinnlichen Tagen soll der Segelblog ja wachsen. Voller Tatendrang setze ich mich an den Schreibtisch. Und sitze. Und sitze…

Nebel auf der Elbe, wie Nebel im Kopf des Autors des Segelblogs

Des Bloggers Nebel im Kopf…

Ich finde den richtigen Einstieg nicht. Am liebsten etwas Szenisches. Spannendes. Das einen sofort an Bord entführt. Wir liegen im Riffgatt… Nee…Néfertiti ankert im Riffgatt… Naja. Ich nehme einen Schluck Tee, aber der hilft nicht. Heute ist das Schreiben für den Segelblog mühsam. Greife nach meinen Notizen und lese mir noch einmal die Tagebucheinträge durch. Achja. Die Geschichte mit der Waschmaschine. Hatte ich schon fast vergessen. Ok. Damit habe ich wenigstens schon mal einen Titel… Ich werfe einen Blick aus dem Fenster: Wo ist denn der Michel? Draußen herrscht Nebel, genauso wie in meinem Kopf.

Nach zwei Stunden habe ich den Titel des Blog Artikels zehn mal umgeschrieben. Und drei Einstiege ausprobiert. Und meine Notizen für den Segelblog zehnmal durchgelesen. Bin unzufrieden. Muss heute auch noch Bewerbungen machen. Die Waschmaschinengeschichte ist doch klasse. Warum kommt sie nicht rüber?

Wenn man so hängt, ist es gut loszulassen. Also ziehe ich mir einen Mantel über, nehme die Kamera, die ich gerade bei Ebay für 50 Euro ersteigert habe, und eile die Treppe hinunter. Der erste Tageslichttest für die neue, alte Kamera. Bisher habe ich alle Fotos des Segelblogs mit dem Handy gemacht.

Elbe, Hamburg, Landungsbrücke, Nebel

… lichtet sich

Meine Schritte führen mich zu den Landungsbrücken. Das andere Ufer ist nur schemenhaft zu erkennen. Knips. So habe ich Hamburg nur selten gesehen. Knips. Denke nicht mehr an meinen Segelblog. Knips. Eine Fähre legt ab und verschwindet im Nebel. Plötzlich habe ich eine Idee. Schribbschribbschrabb. Keiner weiß, was das bedeuten soll? Ich eile nach Hause und setzte mich wieder an den Schreibtisch. Plötzlich fließt es. Ich muss beim Schreiben selbst immer wieder schmunzeln. Die Waschmaschine gefällt mir.

Zwanzig Minuten später ist der Artikel fertig: Es ist purer Spaß einen Segelblog zu schreiben. Habe ich irgendwann in meinem Leben mal etwas anderes behauptet?!

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2 Comments

  1. florian sagt:

    Ich mag deine Schreibe! Weiter so!

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