Fahrtenseglers-Glück.de

Segeln als Digitale Nomaden

– 3 Reise: Einhand segeln auf der Ostsee -

Epilog

Abends rufe ich Volker an. Ich erreiche ihn mit dem ersten Versuch. „Mensch Klaus, ich versuche seit Tagen Dich zu erreichen! Wir haben das Boot schon heute überführt.“ Ich weiß nicht recht, was ich darauf sagen soll. Ich habe fünf Tage meines wertvollen Urlaubs verschenkt, um ein in einem Nebensatz gegebenes Wort zu halten, dass […]

(weiterlesen)

Letzte Etappe

Um 8.55 Uhr löst sich der Anker aus dem Grund. Hand über Hand hole ich die Kette ein, kann den Anker schon sehen, bevor er die Wasseroberfläche erreicht.

(weiterlesen)

Waaaarten

So früh ich gestern in die Koje gestiegen bin, so früh wache ich auf. Halb fünf. Es ist noch dunkel. Richtig ausgeschlafen fühle ich mich trotzdem nicht, also drehe ich mich noch einmal um. Nur ein Minütchen! Als ich wieder aufwache, ist es kurz nach halb sieben. Ich hatte schon vorgestern ausgerechnet, dass ich von […]

(weiterlesen)

Das große Drängeln

Kurz vor Acht gehen wir ankerauf. Es nieselt. Auf zum Nord Ostsee Kanal. Der frühe Vogel fängt den Wurm!

(weiterlesen)

Nachtfahrt oder: Das Lachen der Götter

Der Wecker klingelt. Ich bin mit einem Schlag hellwach, freue mich auf das nächtliche Segeln in den Sonnenaufgang hinein. Draußen ist es stockduster. Nur der Leuchtturm Kalkgrund schickt sein beruhigendes Licht durch die Nacht.

(weiterlesen)

Zum Tanz gebeten

Wir tuckern langsam auf die Hafenausfahrt Sonderborgs zu. Draußen erwartet uns ein böiger Starkwind, der zum Tanz ruft. Seine Tanzpartnerin ist eine hochhackige Welle, die unsere Schraube immer wieder frei drehen lässt …

(weiterlesen)

Das Lachen der Götter

Der frühmorgendliche Wetterbericht wartet nicht mit großartigen Änderungen auf: Starkwind und Schauerböen. Wie gehabt. Als ich zum Vorschiff gehe, um den Anker aufzuholen, fängt es (Wer errät es…?) an zu regnen.

(weiterlesen)

Sønderborg

Aus dem Weltempfänger dringt eine verzerrte Stimme: „Belte und Sund: Südwest 6 zunehmend 7, Schauerböen, vereinzelt Gewitter. Später Südwest 6 -7 etwas abnehmend…“ Es ist kurz vor sieben Uhr. Das Radio steht in einer Plastiktüte im Cockpit, während der Regen auf das Deck trommelt. Ich habe Sehnsucht nach einem schönen Café. Gemütlich im Warmen sitzen, […]

(weiterlesen)

Im Als Fjord

Wuuusch. Néfertiti taucht in die Welle ein und schäumt das Wasser weiß. Hebt den Bug und stürmt weiter durch die graue undurchsichtige Welt. Regen prasselt hernieder und nimmt uns jede Landsicht. Wuuusch. Nur Schaum bleibt zurück.  Néfertiti quert gerade den Abenraa Fjord.

(weiterlesen)

Keine Sicht

Néfertiti liegt im Scheitel der Genner Bugt vor Anker. Ich wache früh auf. Schiebe das Luk auf und strecke meinen Kopf aus dem Niedergang: Grauer Himmel. Tiefe schnell ziehende Wolken. Nicht gerade einladend. Aber ich will nicht noch einen Tag ankern. Will endlich segeln. Egal wie das Wetter ist…

(weiterlesen)