Fahrtenseglers-Glück.de

Wie man seine Frau (zum Segeln) verführt

– 5. Reise: Endlich auf Langfahrt – Segeln in Schweden -

Das vergessene Ankerlicht

Das Feuer brennt langsam nieder. Nur noch ein Glühen. Die Bucht liegt tief schwarz vor mir. Ich habe vergessen, das Ankerlicht einzuschalten. Néfertiti ist unsichtbar. Ich lege kein Holz mehr nach. Langsam geht das Feuer aus.

(weiterlesen)

Kürbiskernbrot

Die Nacht über soll es schwachwindig bleiben. Da kann man auch mal auf dem in den Schären nicht besonders gut haftenden Clay ankern. Die Bucht ist traumhaft schön. Ein Rudel Huftiere (Könnten das Gemsen sein?!) klettert über die steilen Felsen, die in der tiefer sinkenden Abendsonne rot leuchten. An dem einen Ufer habe ich einen […]

(weiterlesen)

Wiedersehen mit der schönen Einhandseglerin

Am Morgen weckt mich die Sonne. Sie knallt heiß von einem wolkenlosen Himmel herab. Kein Windpfeifen im Masttop. Ich greife zum Handy. Ima hat mir eine Liebes-SMS geschickt. Ich schicke ihr einen virtuellen Kuss zurück und schäle mich aus den Decken. Steige an Deck. Der Wind hat auf Nordost gedreht. Haucht auflandig auf den Strand. […]

(weiterlesen)

Aufbruch mit gemischten Gefühlen

Ich schlendere alleine zurück zu Néfertiti. Der Hafen ist mittlerweile proppevoll und fest in norwegischer Hand. Jetzt verstehe ich, warum die Bedienung im Bistro gestern zwar Englisch und Norwegisch, aber kein Schwedisch sprach. Am Wochenende fallen die Norweger in Strömstad ein, um billig (!) einzukaufen. Die ersten Boote liegen im Päckchen. Zeit aufzubrechen.

(weiterlesen)

Sexy Gummistiefel

Ima sieht ihre Sachen durch. Zunehmend verzweifelter: „Ich habe nichts zum Anziehen!“ „Wieso? Sexy Gummistiefel und Ölzeug! Damit bist du der Hingucker auf jeder Party!“ Ima streckt mir die Zunge heraus.

(weiterlesen)

Die schöne Einhandseglerin

Auch am nächsten Morgen pfeift der Wind im Rigg. Ich höre ihn schon in der Koje. Aber Néfertiti liegt bewegungslos wie im Hafen. Nur alle paar Stunden, wenn die Fähre den Fähranleger ansteuert, läuft ein leichter Schwell durch die weit geschwungene Bucht. Trotzdem werden wir den gut geschützten Ankerplatz verlassen. Wir haben Anfang September. Es […]

(weiterlesen)

Für sich selbst eintreten

Meine Zehen krallen sich in den warmen Sand. Es fühlt sich gut an. Die Sonne knallt heiß von einem blauen Himmel. Der Wald hinter uns gibt ganz passablen Windschutz. Fühlt sich an wie Sommer! Man hört das Rauschen der Brandung von der anderen Seite der Insel her. Aber hier atmet alles Ruhe. Am Morgen haben […]

(weiterlesen)

Kosterhamn

Abends. Das Licht ist schon aus, da sagt Ima von ihrer Koje aus: „Du, Klaus. Können wir nicht ein paar Tage auf Koster bleiben. Es ist so schön hier. Mal richtig Urlaub machen…“ Richtig Urlaub?! „… Sind doch meine letzten Tage…“ Das stimmt auch wieder. „…Muss ja nicht hier im Hafen sein.“ …

(weiterlesen)

Koster

Auch am nächsten Morgen herrscht West bis Nordwest. Weniger stark als angekündigt. Der Himmel macht in Grau. Egal. Wir nehmen es, wie es kommt. Ölzeug an. Los!

(weiterlesen)

Ankerfreuden

Der Wind hat ordentlich zugelegt. Die eine oder andere Fallbö schießt durch die Bucht auf Néfertiti herab. Bringt das Rigg zum Heulen. Ich lege meinen Schmöker zur Seite und riskiere einen Blick. Nicht aus Nordost, der erwarteten Richtung, gegen die wir geschützt wären, sondern aus Nordwest. Das bringt uns auf Legerwall. „Hm!“ „Was ist?“ „Der […]

(weiterlesen)