Fahrtenseglers-Glück.de

Segeln als Digitale Nomaden

– 4. Reise: Das ultimative Eingeständnis des Versagens -

Noch mal einen auf die Mütze?

Ich wache in aller Frühe auf. Schiebe das Luk auf. Naja. Grau in verschiedenen Schattierungen. Tolles Wetter geht anders. Der Wetterbericht kündigt Schauerböen an. Sonst um 5 Bft. Ich beschließe heute nur bis km 21 zu fahren. Und abzuwarten. Wenn das Wetter morgen besser werden sollte, biege ich hinter Brunsbüttel rechts ab, sonst links. Aber […]

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Alleine

Am nächsten Morgen bringe ich Ima zum Bus. Wir haben beide einen Kloß im Hals. „Alle einsteigen, bitte!“ Ima gibt mir einen letzten Kuss, löst sich aus der Umarmung und steigt ein. Langsam rollt der Bus über den Platz auf die Straße hinaus. Ein letztes Winken, dann bin ich plötzlich alleine…

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Des Tankwarts Sorgen

Am nächsten Morgen herrscht grauer Himmel. Eine leichte Brise weht aus Ost. Wir sind früh auf den Beinen und nutzen den Tag. Ima setzt Teewasser auf. Ich gehe Ankerauf, wuchte den schweren Anker an Deck. Die Maschine läuft im Leerlauf. Sandgrund: Sauberer Anker! Ich lasche ihn fest und begebe mich zurück ins Cockpit. Verstelle den […]

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Halmø, die verbotene Frucht?

Pfffft! Quiiietsch! Pfffft! Die Luftpumpe stöhnt. (Ich auch) Immer schneller pumpe ich, das Ventil zischt. Pffft! Quietsch! Schnell den Schlauch ab. Das Ventil schließt. Richtig prall fühlt sich die Luftkammer nicht an. So viel zum Thema Marine-Qualität.

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Im Regattafeld

Wir sind schon früh wach. Ich stehe am Kartentisch und stecke Distanzen ab. Bis Halmø ist es nicht weit. Wir könnten durch den Svendborgsund segeln oder an Rudkøbing vorbei. Ima ist in der Pantry zugange. Unabsichtlich stößt sie mich an und der Zirkel verrutscht …

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Endlich Delphine

Am nächsten Morgen herrscht strahlender Sonnenschein. Auch an Bord. Und Flaute. Das heißt: Ein ganz leichter Wind aus Südost.Vi8elleicht sollte ich Ankerauf gehen, ohne Ima zu wecken? Ich hole den Anker so leise wie möglich auf. (Ein hoffnungsloses Unterfangen. Immer wieder poltert die Kette an Deck oder rasselt an der Klüse!) Schließlich lasche ich den […]

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Nur kein Seemann oder doch schon ein Idiot?

Hinter uns schließt sich die Klappbrücke Guldborgs wieder. Die Sonne scheint von einem blauen Himmel. 3-4 Windstärken sind angesagt. Néfertiti gleitet durch das kaum bewegte Wasser Richtung Großer Belt. Der Südost weht mit zwei Windstärken. Rund Fyn habe ich mir gestern abgeschminkt. Noch drei, vier  Tage, dann muss Ima nach Hause, sich auf den ersten […]

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Beginnende Heilung

Am nächsten Morgen herrscht blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Ganz im Gegensatz zu meinem inneren Befinden steht kaum eine Wolke am Himmel. Néfertiti liegt unbewegt an ihrer Ankerkette. Das Ufer strahlt eine Lieblichkeit aus, der sich auch ein niedergeschlagener Skipper nicht entziehen kann. Das Licht auf dem Wasser und im grünen Laub. Wir haben einen […]

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Sturm am Ankerplatz

Gegen 19.30 Uhr wache ich auf. Durch das geöffnete Luk fällt mein Blick auf den Himmel. Er hat sich zugezogen. Die innere Schwere ist nicht verschwunden. Ima sitzt auf ihrer Koje und schaut mich an. Versucht ein Lächeln. „Wollen wir jetzt an Land?” Wir? Fühle mich nicht als wir. Aber Bewegung tut beiden sicher gut. […]

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Alle Zeichen stehen auf Sturm

Mancher Sturm ist selbstgemacht. Und die schlimmsten Verwüstungen werden nicht immer von Wind und Wellen hervorgerufen.

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