Fahrtenseglers-Glück.de

Segeln als Digitale Nomaden

Tag 4: Immer noch eingeweht in Hals

Jan• 30•17

Eigentlich wollten wir heute nach Saeby auslaufen. Aber es sind 6 -7 Bft angesagt. Das Tief wird auch in den nächsten Tagen stürmische Winde in den Kattegat bringen. Selbst für den Mittwoch, unser Wetterfenster, sind plötzlich 8-9 Windstärken angesagt. Hm!

Schwell in der Hafeneinfahrt

Hafeneinfahrt Hals

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Meine boot 2017: Journalisten, Blogger und Autoren

Jan• 27•17

Ich bin früh auf. Nehme meine Schreibsachen mit in den Frühstücksraum. Nicht, dass ich zum Schreiben käme. Die anderen Blogger sind auch früh auf den Beinen. Julian vom booteblog gesellt sich wenige Minuten später zu mir und bevor er sein Frühstück am Büffet zusammengestellt hat ist auch Bettina vom Taucherblog da. Es gäbe so viele schöne Themen, die man gerne besprechen würde, aber uns treibt das eine schlimme Thema um: Trump, der pubertierende Diktator, der im Mittelalter einen so trefflichen Tyrannen abgegeben hätte. Aber heute?

Sebastian von der Tuchwerkstatt.de und ich im Gespräch

Mein Lieblingssegelmacher zeigt mir, was eine Merkelraute ist

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Wir kriegen den Hals nicht voll! (Teil 2)

Jan• 25•17

„Wow! This boat looks really seaworthy!“ Kein Schnickschnack. Breite Seitendecks. Das ist ein Kunststoffschiff, das mir auch gefallen würde.
„It is!“ Der lange, lange Mast verrät gute Leichtwindeigenschaften.
„Come on board. Do you like a cup of coffee?“ Wir steigen an Bord der Lotten und brauchen nicht lange das Eis zu brechen. Wir sind auf einer Wellenlänge. Es stellt sich sogar heraus, dass Nils ebenfalls in der Filmbranche tätig ist. Die beiden erzählen begeistert von ihrem Norwegentörn. Sie müssen nur noch zurück nach Alborg, aber bei den Bedingungen warten sie lieber hier… Plötzlich reißt uns die Frau des Dänen aus der Unterhaltung.
„Our friends are coming!“ Ich habe sie gar nicht bemerkt. Schaue ins Hafenbecken. Sie sind sozusagen schon im Endanflug. Schnell steige ich auf die Pier und eile zu Néfertiti. Das geht nicht gut!

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Boot Düsseldorf 2017: Vor der Eröffnung

Jan• 23•17

Das Leben ist schön. So fühlt es sich an. Bin wieder von der boot Düsseldorf eingeladen worden und schlurfe gerade mit einem Pulk Journalisten durch die Hallen. Überall wird noch gebaut, gewerkelt, gewienert. Morgen soll Eröffnung sein?! Viele Exponate sind noch unter Planen, geschützt vor Staub und Berührung. Repräsentiert wird heute noch nicht.

Die boot 2017, Princess, Impressionen

Einsame Prinzessin

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Wir kriegen den Hals nicht voll!

Jan• 22•17

Ursprünglich war das Motto dieses Törns ja Segeln ohne Geld. Néfertiti hat uns seit dem Kauf, was Reparaturen angeht, ungewöhnlich frei gehalten. Wenn man also diesbezüglich ein günstiges Boot sein eigen nennt, ist oft der größte Posten eines Segelbudgets das Liegegeld. Deshalb hatte ich geplant, so oft wie möglich zu ankern. Bei guten Verhältnissen kein Problem. Und bei richtig Schlimmen auch nicht. (Da geht man halt in den Hafen) Aber was tun bei Zwischendrinwetter? Ungemütlich, aber noch nicht wirklich schlimm?

Hals

Die Pier der Fischer

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Stürmische Fahrt

Jan• 20•17

Ich erlaube mir hier mal auf die Standortmeldung zu verweisen, die ich im Sommer über diesen Tag geschrieben habe. Hier geht es zu dem Artikel Lass uns segeln!

Abendstimmung im Mariagerfjord

Am Abend vorher

Im Mariagerfjord

Jan• 18•17

Kaum sind wir an der Muringboje fest, macht sich ein Gefühl breit, stärker als alles andere:

Ankerplatz Mariagerfjord bei Sturm

Kein Wetter für gemütliches Segeln

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Zum Mariagerfjord

Jan• 16•17

Ima sitzt im Ölzeug an der Pinne und wartet auf mein Kommando. In den Böen faucht der Wind laut in den Wanten. Wir werden diesen Ankerplatz verlassen. Zur Mündung des Mariager Fjordes. Da sollten wir besser geschützt liegen. Vor allem wenn der Wind dreht. Zumindest hier unter Landschutz fühlt sich der Wind handig an. Aber ohne das dazugehörige Wellenbild verschätzt man sich leicht. Ich weise Ima ein:
„Da ist ein Stellnetz.“ Sie folgt mit den Augen meinem ausgestreckten Arm.
„Ja.“
„Und da.“ Sie nickt.
„Wenn der Anker frei ist, läufst du im rechtem Winkel von der Küste weg. 360° Grad.“ Das wäre auch unser Notfallkurs gewesen, wenn wir in der Nacht hätten ankerauf gehen müssen. Im Dunkeln sind die Stellnetze ja beinahe unsichtbar…
„Okay.“

Sturmwolke

Bescheidenes Wetter

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Im Reich der Stellnetze

Jan• 14•17

Frühmorgens werde ich wach, dabei hat sich Ima sogar die Toilette verkniffen, um mich nicht zu wecken. Habe nur ein paar Stunden geschlafen, aber fühle mich frisch. Noch ist alles ruhig. Ohne lange zu fackeln schlüpfe ich in mein Ölzeug. Die neue Batterie muss wohl erst einmal richtig aufgeladen werden. Immerhin hat sie die Nacht durchgeleuchtet. Wir gehen ankerauf.

Stellnetze im Kattegat

Stellnetze

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Wie ein König

Jan• 12•17

Die See atmet ruhig. Sanft hebt und senkt sie Néfertiti, die unter Genaker gemächlich durch das Wasser zieht. Zwei Knoten. Noch zehn Stunden bis Grenaa … Es macht mir nichts aus. Ich fühle mich wohl. Ima ist bemüht, sich als Nicht-Weichei zu beweisen, als Salzbuckel, der in diesen nördlichen Gewässern bestehen kann. Sie macht keine einzige Bemerkung, schielt nicht einmal zur Logge.

Leichtwindsegeln

Leichtwind

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