Fahrtenseglers-Glück.de

Leben als Digitale Nomaden

Der Anfang einer Freundschaft

Mrz• 03•17

Fünf Beaufort. Die Sonne scheint von einem blauen Himmel. Wir wollen nach Sunna. Sind außen um Kläverön herum, damit wir Raum zum Kreuzen haben. Néfertiti stampft im stetig zunehmenden Nordwind. Gischt spritzt. Für einen Moment meine ich das bunte Schillern eines Regenbogens im spritzenden Schaum zu sehen. Ima fragt:
„Hast du auch Hunger?“ Tatsächlich habe ich Hunger. Néfertitis Bug bohrt sich in die nächste Welle. Wieder schillert es in der Gischt.
„Guck mal. Ein Regenbogen.“ Ima guckt mich skeptisch an.

Klaus unrasiert

Klaus, unrasiert und fern der Heimat… sorry, manchmal sieht man an Bord auch so aus ;)

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Unbetonnte Untiefen

Mrz• 01•17

Am nächsten Morgen brechen die Holländer auf. Es herrscht Nordwind. Nord bis Nordwest. Gut für sie. Schlecht für uns. Aber wir sind in den Schären. Während die Holländer nach Hause müssen. Wir müssen gar nichts. Haben einen Ozean von Zeit.

Klaus auf Felsen einer Schäre

Abendlicher Landgang

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Der selektive Blick

Feb• 27•17

„Wie heißt noch einmal unsere Box?“
„D5.“ Wir schlendern vor zum Türmchen des Hafenmeisters, aber der ist nicht aufzufinden. Zu früh.

Ima auf den Felsen

Klettern auf die Schäre

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Schärennavigation

Feb• 24•17

Nach einer erfreulich ereignislosen Nacht wachen wir auf, als die ersten Motorboote ihren Morgengruß entbieten und Néfertiti neckisch schaukeln. Wir wollen hinüber nach Langedrag. Selbst der kleine Sprung bedeutet gewissenhafte Navigation, denn zwischen Hauptfahrwasser und der Hafeneinfahrt liegen ein Haufen Felsen im Weg. Fast automatisch geht meine Hand zum Schapp, in dem mein Handy liegt.
„Ist das dein Ernst, Klaus?!“ Eine innere Stimme wehrt sich gegen den ständigen Einsatz des elektronischen Helferleins. Eine Stimme, die von Tag zu Tag leiser wird.

Ankerplatz morgens

Morgens

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Wunden lecken

Feb• 22•17

Während die Plünnen an Deck Néfertitis trocknen, lassen wir es uns gut gehen. Lecken unsere Wunden. Machen eigentlich nichts. Verarbeiten langsam und eher schweigend das Erlebte. In Dönsö gibt es einen Supermarkt. Der erste mit schwedischen Preisen. Neugierig, aber auch auf alles gefasst, betreten wir den kleinen Inselmarkt.

Abendbrot

Wir sind beim Kochen gedanklich doch noch woanders

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Manöverkritik

Feb• 20•17

Irgendetwas ist da letzte Nacht gewaltig schief gelaufen. Genau genommen läuft beim Segeln ja immer mal etwas schief. Ihr wisst das selbst. Wir halten mit etwas Abstand gerne Manöverkritik ab, um herauszufinden, was genau passiert ist, wie jeder sich in der Situation fühlte, was man das nächste Mal besser machen könnte, was gut gelaufen ist … Letzte Nacht hat der Skipper einige Fehler gemacht. Falls Dir noch etwas auffällt, was uns entgangen ist, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Hier die Ergebnisse unserer Manöverkritik:

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Der lange Weg aus den Felsen

Feb• 18•17

Néfertiti rummst wieder auf die Felsen und es geht mir durch Mark und Bein.
„Ich will hier weg, Klaus!“ Auch ohne Ima ins Gesicht zu sehen spüre ich ihre Angst.
„Ich beeile mich!“
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Néfertiti auf den Felsen

Feb• 16•17

Irgendetwas hat mich geweckt. Es ist stockdunkel. Ima ist auch wach. Sie sagt:
„Ich glaube, wir sind näher an den Felsen.“ Eine leichte Erschütterung geht durch das Boot. Haben wir gerade aufgesetzt? Ich werfe einen Blick durch die Bullaugen: Schemenhaft kann ich die Felsen ausmachen.

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Der Anker schliert

Feb• 14•17

Todmüde, nach der Überfahrt und zwei kurzen Nächten, strecke ich mich erst einmal auf der Koje aus. Der Wind heult im Masttop. Er soll nachmittags ordentlich wehen, aber später abflauen und von Süd auf Südwest drehen. Bei Südwest werden wir hier genauso geschützt liegen.

Landfeste ausbringen, west schwedische Schären

Fjordholmen

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Die ersten Schären

Feb• 11•17

Am nächsten Morgen wölbt sich über uns grauer Himmel und es herrscht absolute Flaute. Ich bin früh auf und zögere nicht ankerauf zu gehen. Der Wetterbericht hat sich mal wieder geändert. Schon mittags soll es anfangen, mit 5 Windstärken wehen. In Böen auch mehr.

Lichtstimmung auf hoher See

Zu den Schären

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